Pfarreiengemeinschaft Twist

Pfarreiengemeinschaft Twist

Was tun wenn …

Ein Kind getauft werden soll:

Im Pfarrbrief (Kirchenblättchen) finden Sie die Übersicht über die Tauftermine einige Monate im Voraus; gerne gibt man Ihnen auch im Pfarrbüro Auskunft (es ist übrigens meistens möglich, im Rahmen einer Vorabend- oder Sonntagsmesse zu taufen!). Bitte kommen Sie mit der Geburtsbescheinigung des Kindes ins Pfarrbüro und melden Sie das Kind zur Taufe an; Pastor wird dann bezüglich eines Taufgespräches mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Ein Hinweis zu den Paten: die Voraussetzungen, um Pate sein zu können, sind: er muss katholischer Christ sein, gefirmt und in der Kirche sein! Evangelische Christen können in Verbindung mit einem katholischen Christen sog. „Taufzeugen“ sein; ausgetretene Christen können weder Taufpate noch Taufzeige sein.

Ihr Kind zur Erstkommunion gehen soll:

Über die Schule und das Kirchenblättchen werden die Kinder der dritten Klasse eingeladen, am Kommunionunterricht teilzunehmen und am Ende in einer feierlichen Messe die erste hl. Kommunion zu empfangen; im Verlauf des Kurses werden die Kinder auch auf den Empfang des Bußsakramentes vorbereitet und beichten auch ein- bis zweimal. Sollten Sie Anliegen haben wie „mein Kind ist noch nicht getauft“ oder „mein Kind ist schon in der vierten Klasse“ und andere mehr, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an Pastor oder an eine unserer Gemeindereferentinnen. Alle weiteren Informationen bekommen Sie am Beginn und während des Kurses über Elterntreffen. Bitte überlegen Sie sich, ob Sie sich nicht als „Katechet/in“ für eine Kleingruppe von Kommunionkindern zur Verfügung stellen können.

Ihr jugendliches Kind gefirmt werden soll:

Über das Kirchenblättchen werden die Jugendlichen, wenn sie in der 9. Klasse sind, zur Firmvorbereitung eingeladen, die in der Regel 8 bis 12 Wochen dauert, mit Treffen in Kleingruppen und gemeinsamen Aktionen; am Ende erfolgt dann die Firmspendung in einer feierlichen Messe durch einen Firmspender aus Osnabrück. Auch hier gilt, wie bei der Erstkommunion: sollte Ihr Kind z.B. schon weiter als in der 9. Klasse, aber noch nicht gefirmt sein – oder sollte Ihr Kind z.B. eine Klasse wiederholen und ist daher erst in der 8. Klasse, möchte aber gerne mit den anderen in der 9. Klasse zusammen gefirmt werden u.ä.m. – sprechen Sie bitte mit Pastor oder einer der Gemeindereferentinnen über die Situation; meist lässt sich alles für alle Beteiligten zufriedenstellend regeln.

Sie als katholischer Christ Pate bei einer evangelischen Taufe sein sollen:

In aller Regel verlangen die evangelischen Kirchengemeinden vom katholischen Paten einen sog. „Patenschein“ – das ist der Nachweis, dass man Mitglied einer katholischen Gemeinde und nicht aus der Kirche ausgetreten ist. Gerne stellt Ihnen Ihr Pfarrbüro einen solchen Patenschein aus!

Sie kirchlich heiraten möchten:

Melden Sie sich bitte bei Pastor oder im Pfarrbüro zur Terminabsprache und zur Klärung weiterer Fragen! Für eine katholische Trauung ist es nötig, dass mindestens einer der Partner katholisch und in der Kirche ist; wenn der andere evangelisch ist, kann eine Trauung auch unter Mitwirkung von Geistlichen beider Kirchen stattfinden; das ist aber nicht zwingend nötig, damit es eine „ökumenische Trauung“ wird. Absolut wichtig ist, dass beide Partner im kirchlichen Sinne ledig sind; sollte es zivile oder auch kirchliche Vorehen geben, sprechen Sie bitte trotzdem mit Pastor, um die Situation genau abzuklären. Wenn Sie aus einer anderen Gemeinde als aus der Pfarreiengemeinschaft Twist kommen, benötigen Sie ein „Taufzeugnis“ von Ihrer Taufkirche; das ist der schriftliche Nachweis Ihrer Taufe und Firmung und Ihres kirchlichen Ledigenstandes. Sehr herzlich sind Sie eingeladen, einen „Ehevorbereitungskurs“ vor der Trauung zu machen; Prospekte dazu finden Sie in den Kirchen oder in den Pfarrbüros.

Sie ein Ehejubiläum feiern möchten:

Melden Sie sich bitte zur rechtzeitigen Terminabsprache im Pfarrbüro oder bei Pastor. Silberne, Goldene, Diamantene … Hochzeiten können auch (wie „grüne Hochzeiten“ übrigens auch) im Rahmen einer Vorabend- oder Sonntagsmesse gefeiert werden.

Sie nicht getauft oder evangelisch sind und katholisch werden möchten:

Dazu ist ein kleiner „Grundkurs Katholischer Glaube“ vorher nötig, meist mit anderen zusammen; am Ende des Kurses (ca. 8-10 Wochentreffen) stehen dann die Taufe und die Aufnahme in die kath. Kirche. Bitte melden Sie sich bei Interesse im Pfarrbüro oder bei Pastor.

Sie ausgetreten sind und wieder eintreten möchten:

Dazu gibt es ein erstes Gespräch mit Pastor, bei dem auch ein kleiner Antrag an den Bischof von Osnabrück gestellt wird mit der Bitte um Wiederaufnahme in die Kirche. Bei einem zweiten Termin (im Pastorat oder auch bei Ihnen zu Hause) erfolgt durch Gebet, Lossprechung und Segen die Wiederaufnahme. – Bitte bringen Sie zum ersten Gespräch die folgenden Informationen mit: Datum und Ort von Taufe und Firmung und vom Austritt.

Ein Familienangehöriger krank/gebrechlich ist:

Wenn jemand nicht mehr zur Kirche kommen und an der Hl. Messe teilnehmen kann, wird gerne von Pastor und den Eucharistiehelfern die Hl. Kommunion dem Betreffenden ins Haus gebracht – bitte im Pfarrbüro oder bei Pastor melden. Pastor kommt auch gerne, wenn jemand in der Krankheit oder bei Altersschwäche die Krankensalbung empfangen möchte – bitte nicht zögern und bis zum „letzten Moment“ warten, sondern rechtzeitig melden. Auch Besuche im Krankenhaus werden, wenn Pastor informiert wird, gerne gemacht!

Ein Familienangehöriger im Sterben liegt:

Auch hier dürfen Sie gerne sich bei Pastor melden, damit er bei einem Sterbenden betet und ihm evtl. noch die Krankensalbung und (wenn noch möglich) die Kommunion spendet. Bitte scheuen Sie sich nicht, Pastor anzusprechen!

Ein Familienangehöriger gestorben ist:

Pastor ist gerne bereit, zu einem Verstorbenen zu kommen und am Totenbett einen kleinen Abschiedsgottesdienst zu halten – melden Sie sich bitte, natürlich auch in der Nacht! Mit Pastor und dem Bestatter wird dann der Beerdigungstermin vereinbart und Pastor kommt zu einem Trauergespräch, wo auch alle Fragen rund um die Beerdigung angesprochen werden können.